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Das im Norden der Stadt gelegene Kreuth mit Herrschaftsgebäude und Landwirtschaft ist heute 432 Jahre alt.
Heideck war 1570 an die Stadt Nürnberg verpfändet und als Pfleger residierte hier Bernhard Nützel, der während seiner Amtszeit von den Bürgern
Felder aufkaufte und sich auf dem Grundstück Kreuth ein Wohnhaus mit Stadel errichtete.
Das war der Anfang von Kreuth.
Es tauchten zahlreiche Besitzer auf, die für diese Gegend ungewohnt sind, ein Graf von Hamilton, Baron Martellus, Bonnet.
In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts folgte als Besitzer die Familie Neumann, das Eichstätter Kloster St. Walburg und schließlich die Fürsten
von Öttingen. Kreuth war ein idealer Erziehungsort für Öttingisch-Spielbergische Prinzen. Nach dem 2.Weltkrieg verkaufte Fürst Öttingen den gesamten Besitz an den Konsul Hetzel, Nürnberg, der seinerseits den
Gutsbetrieb 1962 an die Bayerische Landessiedlung verkaufte, aber das Herrenhaus, das eigentliche Schloß, behielt und als Wochenendwohnung nutzte.
Somit wurden Schloßgut und Landwirtschaftsbetrieb getrennt.
Das Landgut Kreuth, also die Ökonomie, befindet sich seit 1968 in unserem Besitz.
Nach einem Großbrand 1979 wurde Schloß Kreuth als Reiterhof und Ferienpension liebevoll aufwändig wieder aufgebaut und renoviert.
Der Reiterhof der wieder viel von seinem vornehmen Reiz zurückbekommen hat, ist bekannt für seine Gastfreundschaft und die vielfältigen
Reitsport- und Freizeitangebote.
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